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Am 1. und 2. April 2016 fand, wie schon die Jahre zuvor, das Austrian Whisky und Spirits Festival organisiert von der Single Cask Collection statt. Die Single Cask Collection ist Österreichs erster und größter unabhängiger Abfüller für Whisky. Vor allem Whisky, in letzter Zeit vermehrt auch Gin, Rum, Grappa, und vieles anderes. Also bin ich am Samstag, dem zweiten Tag der Messe, nach Linz gefahren um mich von der großen Anzahl an Ausstellern in Sachen Whisky mit den neuesten Infos versorgen zu lassen. Ob sich das Festival für die Aussteller ausgezahlt hat kann ich nicht beurteilen, ich hatte das Gefühl das relativ wenige Besucher da waren. Wie dem auch sei, für mich hat sich der Besuch jedenfalls mehr als ausgezahlt.

Um all das erlebte den Gebührenden Rahmen zu geben, werde ich über das Austrian Whisky & Spirits Festival 2016 eine kleine Artikelserie schreiben. In diesem ersten Teil werde ich einen kleinen Überblick über die Veranstaltung im Allgemeinen geben. In den folgenden Teilen gehe ich dann näher auf die einzelnen Begegnungen und Masterclasses ein. Am besten folgt ihr mir auf meiner Facebookseite, dann verpasst ihr keinen meiner Beiträge mehr, da ich dort die Links auch immer poste. Zusammen mit einigen anderen News von diversen Whiskyseiten (die hier auf www.ThatWhiskyGuy.com gar nicht aufscheinen) die ich auch gerne auf Facebook teile.

Die Masterclasses waren äußerst interessant und lustig. Alexander Huprich von der Single Cask Collection präsentierte uns fünf vorzügliche Whiskys und einen Rum. Zusätzlich dazu servierte er uns Unmengen von Randnotizen, Geschichten und News rund um die Single Cask Collection und Whisky im Allgemeinen. Danke Marcel Schuster von Beam Suntory (er ist der Rare Collection Manager Austria) für die „Private Masterclass“ mit „nur“ zwei Teilnehmern in der Kepler Suite im 12. Stock des Acrotel Nike. Die Aussicht (sowohl auf Linz als auch auf die fünf amerikanischen Whiskys) war hervorragend. Den krönenden Abschluss bildete die Masterclass von Bruichladdich mit Ewald Stromer. Jeder der eine Masterclass von ihm besucht hat, weiß wie spannend, interessant und vor allem lustig es werden kann. Auch diesmal enttäuschte Ewald nicht. So viel gelacht habe ich schon lange nicht mehr in einer Masterclass! Die Demonstration wie er aus einem „Port Charlotte Scottish Barley“ mittels nur wenigen Tropfen E150 (vulgo Zuckercouleur) einen deutlich „besseren“ Whisky machte <Ironie> weil: dunkler = älter = besser = teurer <Ironie> war grandios und sehr anschaulich.

Neben den Masterclasses habe ich auch noch einige Zeit gehabt mich mit vielen neuen und auch schon bekannten Gesichter über die wohl beste Edelspirituose zu unterhalten und Neuigkeiten sowie Geschichten zu hören. Neben den vielen namenlosen Begegnungen waren da Wolfgang Turnhofer, am Stand der Single Cask Collection, mit dem ich über den wohl Ersten irischen Whiskey der in Fassstärke (Teeling 13yo) abgefüllt wurde, sprechen konnte. Dann Rüdiger Jörg Hirst – Gründer des Verlages „Alba-Collection“, der war fast genau so begeistert über meine einem Glencairn Glas nachempfundene Visitenkarte aus Holz war, wie ich über seine Karten mit den Destillerien aus aller Welt. Sogar ein „Periodensystem der schottischen Destillerien“ hat er im Angebot (und ich als Chemiker habe es natürlich sofort gekauft!). An der amerikanischen Karte (mit über 800 Destillerien) arbeitet er gerade!

Des Weiteren natürlich Ewald Stromer – Brand Ambassador Bruichladdich DE/AT/CH – und Thomas Breitwieser (Gebietsverkaufsleiter Topspirit), sowie Marcel Schuster (Beam Suntory, Rare Collection Manager Austria) und Arthur Nägele, einem Trainer der unter anderem auch „WSET approved“ Kurse anbietet. Bei Kavalan, vertreten durch Bevanda, schaute ich ebenso vorbei und habe mir dort den „Kavalan Solist Sherry Cask“ gegönnt. Auch konnte ich – nachdem wir uns schon einige Zeit auf Facebook kannten – Saskia Konz kurz kennen lernen. Ihre musikalischen Darbietungen (natürlich mit dem Dudelsack, was sonst?) konnten wir sogar (bei geöffnetem Fenster) im 12. Stock des Hotels bei der Masterclass von Beam Suntory vernehmen. Nicht jeder mag die Musik von Dudelsäcken, aber ich habe noch keinen Whiskyliebhaber getroffen der Dudelsackklänge nicht mag. Eine Kostprobe zumindest. Ganz zum Schluss bekam ich dann noch von Detlef Sommer (Destillerie Säntis Malt) einen Whisky, der gar nicht so leicht zu bekommen ist.

Wie schon in München ist die Zeit mal wieder viel zu schnell Vergangen und ich hätte noch Stunden dort verbringen können. Doch mein Rückfahrticket war schon gebucht und außerdem wollten die Aussteller auch nachhause und den Sonntag noch nutzen um sich von den zwei anstrengenden Messetage erholen. Ich habe aber erfahren, dass das Hotel einen besonderen Zimmertarif für die Teilnehmer des Festivals hat. Nächstes Jahr nehme ich mir wohl den Freitag frei und werde an beiden Tagen auf dem Austrian Whisky & Spirits Festival sein! Wie schon zu Beginn geschrieben, folgt mir bitte auf meiner Facebookseite, damit ihr die Nachfolgenden Teile nicht verpasst!

Slàinte, Lukas

Hier geht’s zu Teil Zwei!
Hier geht’s zu Teil Drei!

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