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Nachdem ich mir mein Eintrittsarmband und mein Glencairn Glas (mein Hundertstes, oder so) beim Empfang abgeholt hatte, begab ich mich in den Ersten Stock und stieß direkt auf den Stand des Organisators, der Single Cask Collection. Dort wurde ich – wie schon in der Lobby des Hotels – äußerst freundlich von Wolfgang Turnhofer begrüßt.

Ihn hatte ich schon in München am Finest Spirits Festival im Februar 2016 getroffen. Dort bekam ich auch das mehr als praktische Nosingglas-Halter-Halsband (gibt’s dafür einen Fachbegriff??). Schon für den gewöhnlichen Messebesucher ist es sehr praktisch, beide Hände frei zu haben aber für mich der notorisch alles aufschreiben will ist dieses Band ein Geschenk des Himmels!

Unmittelbar darauf folgte die Einladung, mir doch einen Begrüßungsdram aus dem überreichen Sortiment, welches er am Stand aufgebaut hatte, auszusuchen. Meine Wahl fiel auf den vermutlich ersten irischen Whisky der in Fassstärke abgefüllt wurde, einen 13 Jahre alten Teeling. Wie der Kenner weiß, existiert die Teeling Brennerei aber erst seit kurzem, unmöglich also bereits jetzt einen so alten Whiskey zu trinken!

Nein, ganz und gar nicht! Denn die Cooley Brennerei existiert schon viel länger und Whiskeys von dort trugen immer wieder den Namen “Teeling”, kein Problem also. Dieser feine Whiskey stammt aus den Beständen der Cooley Brennerei und ist ein vorzüglicher Tropfen. Hätte ich gewusst, das Alexander Huprich bei der anstehenden Masterclass genau diesen Whiskey als ersten präsentiert, hätte ich vielleicht einen anderen gewählt, aber mir war gerade zum Einstieg nach einem Irischen.

Außerdem gab es bei der Masterclass einen Rum zu Verkosten den ich noch unbedingt kaufen wollte. Aber ich habe dann darauf vergessen, jetzt muss ich ihn halt über den Webshop auf der Seite der Single Cask Collection bestellen. Außerdem hatte ich am Ende vom Tag sowieso so viele Flaschen und andere Sachen dabei, dass ich für den Rum wohl keinen Platz gehabt hätte.

Zum Schluss noch ein großes Lob den Veranstaltern. Üblicherweise gibt es zwei Arten von Whisky Messen. Jene auf denen man für die Kostproben bezahlen muss (die meisten) und jene auf denen dies bereits im Eintritt enthalten ist (immer weniger, meist nur mehr an „Händler- & Medientagen). Praktischer – und auch günstiger – für den Konsumenten ist die zweite Variante. Aber leider gibt es da auch immer wieder jene, die nicht wissen wann genug ist. Daher setzt sich eher die erste Variante durch, so wie auch in Linz.

Ich versuche meist einige Tage vor solchen Messen auf die Bank zu laufen und mir genug ein und zwei Euro Münzen zu besorgen, da die Drams üblicherweise in diesem Bereich rangieren. Meist vergesse ich aber darauf. Und dann stehe ich mit nur ein paar Münzen aber einem Haufen Geldscheinen in der Tasche auf der Messe. Aber meistens bekomme ich die Kostproben als Whiskyblogger dann sowieso kostenlos, ein großes Dankeschön sei hier all den Ausstellern gesagt, die mich schon mit kostenfreiem Whisky versorgt haben und noch werden 😉

In Linz ging die Single Cask Collection einen anderen Weg. An der Kassa bekam man Jetons mit dem Logo des Veranstalters. Umrechnungskurs: 1 Euro = 1 Jeton. Die Aussteller rechnen dann direkt mit dem Veranstalter ab. Sehr praktisch für den Konsumenten und auch Ausfälle wegen übermäßigem Alkoholkonsum halten sich dadurch in Grenzen (ganz vermeiden kann man diese aber leider so gut wie nie).

Slàinte, Lukas

Wer den ersten Teil verpasst hat, einfach hier klicken!
Hier geht’s zu Teil Drei!

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